Und weiter geht sie, unsere Chronik der letzten Jahre Le Mans 2017. Diesmal schwelgen wir in Erinnerung an die Jahre 2009, 2010 und 2011.

Warum gerade heute? Weil wir heute mit der Vorbereitung beginnen können, denn gestern konnten wir die letzten Plätze in unserem Teams für Le Mans 2017 besetzen. Das Kribbeln steigt.

Ein Blick zurück....

 

2009 war ein dunkles Jahr für die Le Mans-Geschichte des Post SV Buer. Aufgrund einer kurzfristigen Terminänderung des 24 Stunden-Rennens und der damit gleichzeitig stattfindenden Eigenveranstaltung „Wallringfest“ (manche mögen sich erinnern) nahmen die Post’ler die Verantwortung auf sich und unterstützten natürlich das eigene Rennen mit voller Mannstärke. Und so wurden an diesem Wochenende zwar einige Runden gedreht, diese waren aber nur rund 2 km lang (anstelle der Le Mans-üblichen 4,185) und anstelle der 24 Stunden waren es nur 45 min, die die Skater bei dem ersten eigenen Rennen rund um die Recklinghäuser Innenstadt fuhren.

 

Dafür wurde 2010 das „Projekt Le Mans“ neu gestartet. Kein Terminwechsel, das Wallringfest an einem (für Le Mans) besseren Wochenende. Und so konnte ein optimal vorbereitetes Team sein Bestes geben und trotz heißer Temperaturen wurde eine Wahnsinnszeit nach der anderen abgeliefert. Man grübelt bis heute, ob der Asphalt von der Sonneneinstrahlung oder den schnellen Rollen zum Qualmen gebracht wurde. Über 600 gefahrene Kilometer und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von genau 25 km/h können sich auf jeden Fall sehen lassen!
Einen kurzen Bericht zum Nachlesen mit den offiziellen Ergebnissen gibt es natürlich auch.

 

2011 wuchs das Team des Post SV Buer wieder auf altbekannte Größe an. Gestärkt von den Leistungen des Vorjahres fuhren hier wieder 2 Teams auf dem Circuit Bugatti, natürlich wieder tatkräftig unterstützt von unseren fleißigen Supportern, die mitten in der Nacht müde Körper aus Schlafsäcken holen mussten, Äpfel in mundgerechte Snacks schnitten und Unmengen an Nudeln verarbeiteten. Wie im Vorjahr war das Rennen begleitet von heißen Temperaturen, die nur in der Nacht etwas Rücksicht auf die Sportler gaben. Der Dunlop-Hügel wurde aufgrund der wenigen Bäume und der damit begründeten Einsicht, hier doch hoch bis zur Baumgrenze gelangt zu sein, zum Mount Dunlop ernannt. 34 Höhenmeter können verdammt viel sein! Im Verlauf des Rennens stellt sich dann auch noch Gegenwind in den schwierigen Passagen ein, eine anstrengende Kombination zum durchgehenden Sonnenschein. Aber davon lassen sich die erfahrenen Le Mans-Skater nicht aufhalten. Der Flüssigkeitsverlust durch Schweiß wird durch Unmengen an Getränken wieder aufgefangen und so beißen sich die beiden Teams mit Unterstützung der Supporter bis ins Ziel.
Auch hier gibt es wieder einen schönen Bericht zum „in Erinnerungen schwelgen“!

Und unser „Logistiker“ Piddy konnte es sich schon damals nicht nehmen lassen, eine bleibende Erinnerungsrunde mit der Kamera zu begleiten:

 


Und heute? Gestern haben wir den letzten Platz in unseren Teams besetzen können. Damit fahren in diesem Jahr wie im Vorjahr 2 Teams bestehend aus jeweils 6 Fahrern und 2 der altbekannten 10er Teams zum Circuit Bugatti.
Nach aktueller Anmeldung werden wir hoffentlich bald folgende Teams offiziell für das 24 Rollers 2017 eintragen können:
- 6er Speed (und wenn wir es schon „Speed“ nennen, meinen wir auch Speed!) mit Nils, Nicola, Rene (unserem Teilzeitaustralier), Eckart, Philipp und Steven
- 6er Fun („Fun“ ist dabei ein Arbeitstitel, die Herrschaften werden uns die Bestzeiten um die Ohren schlagen!): Andreas, Xaver, El, Jürgen, Hans und Dieter
- 10er Speed mit Carla, Bruno, Joe, Wolfgang, Walter, Heiko, Gerd, Rene, (hoffentlich) Arian (wir warten noch auf die Genehmigung seines Asylantrags) und Tina
- 10er Fun bestehend aus Kalle, Piddy, Harald, Ulla, Moni, Jörg, Nele, Ralf, Annika und Lea
- Natürlich wieder dabei: Solofahrer „Bergfex“ Bernie
- Und nicht zu vergessen: unsere Supporter, namentlich Ulli, Julia, Andrea, Ulla, Doro, Anita, Bettina, Chrissi und Erik
Aus der Erfahrung der Vorjahre werden wir unsere Anmeldeliste aber nicht vollkommen schließen. Wir können leider nicht mehr Teams mitnehmen, es kann aber immer passieren, dass einer unserer Fahrer oder Supporter mehr oder weniger kurzfristig ausfällt, und es wäre schön, wenn wir für diesen Fall ein paar Namen in der Hinterhand haben, die im Ernstfall einspringen könnten.

 

Im Bericht von 2011 findet sich folgender Satz: „Naturgemäß ist ein direkter Vergleich mit den zahlreich vertretenen Profiteams, Werks- und sogar Nationalmannschaften nicht möglich, vielleicht kann man aber etwas von diesen lernen, sich abschauen.“
Zeiten ändern sich. Unser 6er Speed Team wird in gleicher Besetzung wie im Vorjahr starten können. Genau die Besetzung, die es 2016 geschafft hat, auf einen unglaublichen Platz 5 in ihrer Kategorie und Platz 18 in der Gesamtwertung zu gelangen. Kein Vergleich? Aber auf jeden Fall! Und glaubt nicht, dass damit der Anspruch der Jungs an sich selber gesunken ist!

 

In diesem Sinne: Die Vorbereitung für unser Abenteuer Le Mans 2017 hat nun endlich begonnen. Wir sind heiß und freuen uns schon jetzt auf jede einzelne Person und jede Minute dieses Events!

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