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Im vorletzten Spiel dieser Saison traf die erste Damenmannschaft der Post SV-Volleyballerinnen auf den TC Gelsenkirchen III, der als bisher ungeschlagener Tabellenführer nicht nur die Liga dominiert, sondern bereits als Aufsteiger in die Bezirksliga feststeht. Dennoch wäre für den Post SV mehr drin gewesen als eine 1:3- Niederlage.

Mehr als ein bisschen ärgern konnten die Damen aus Buer ihren Gegner am Ende dann doch nicht, obgleich sie, wie schon in der Hinrunde, einen guten Start hinlegten. Denn auch wenn es nach den ersten Spielzügen so schien, als sei der TCG das überlegenere Team, bewiesen die Bueranerinnen, dass sie das Potenzial haben, sich mit dem Tabellenführer zu messen.

Mit Kampfgeist und der nötigen Cleverness brachte der Post SV den Gegner aus dem Konzept- und sich selbst mit einem 25:18- Satzgewinn in eine komfortable Ausgangslage. Leider ist es in dieser Saison wohl die größte Schwäche der Mannschaft, dass sie nicht in der Lage ist, diesen Vorteil zu nutzen. Wie schon in vielen Spielen zuvor brach das Team auch an diesem Tag nach einem starken ersten Satz ein und fand nicht mehr in die Spur zurück.

Bei dem Verlust des zweiten und dritten Satzes (14:25, 21:25) lag das vor allem an  eklatanten Schwächen im Angriffs- und Blockverhalten. Erst eine tolle Angabenserie von Diagonalspielerin Kathrin brachte die Mannschaft am Ende des dritten Satzes in die Partie zurück. Zwar reichte es lediglich zur Ergebnispflege und nicht mehr zum Satzgewinn, allerdings zeigte sich deutlich: Der TCG ist verwundbar.

Die Marschroute im folgenden Satz war klar: Den Druck erhöhen und den Gegner somit weiter ins Straucheln bringen. Nach einer offenen Anfangsphase gelang das auch immer besser- bis dem Post SV trotz eines fünf Punkte- Vorsprungs nach und nach die Luft ausging. Unkonzentriertheiten kehrten zurück, ebenso die Angst vor der eigenen Courage- und plötzlich stand es 23:23. Es war am Ende der Post SV selbst, der sich mit eigenen Fehlern um den Satzgewinn brachte (23:25) und damit das Spiel verlor. Selbst gegen den Tabellenführer wäre, das hat nicht nur der starke erste Satz bewiesen, mehr drin gewesen.

Es spielten: Jenny, Katharina, Kathrin, Kiki, Laura, Babette und Elena

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